CVJM-Turniere

25.05.2014

Wehrendorfer Herren holen Silber bei den deutschen EK Meisterschaften in Karlsruhe


Mit einer 17 köpfigen Delegation reisten die Wehrendorfer zu den Deutschen EK Meisterschaften nach Söllingen bei Karlsruhe. Über die im Vorfeld absolvierten Westbundmeisterschaften konnte man sich mit den Damen, Jugend und mit den Herren für diese Wettkämpfe qualifizieren. Schon diese Qualifikationen waren ein herausragender Erfolg für den kleinen Verein aus Vlotho und nach den riesigen Erfolgen aus der abgelaufenen Saison, machte man sich mit ganz viel Selbstvertrauen auf die lange Reise in den Schwarzwald. 
Nach der Anreise am Freitag gegen 22:00 Uhr bezogen alle Wehrendorfer ihre Unterkünfte in der Sportschule Söllingen bevor man dann noch zusammen mit André Nies auf dessen 30 jährigen Geburtstag anstieß. Aufgrund der wichtigen Gruppenspiele am Samstag blieb dieses jedoch im Rahmen und trotzdem hatten alle einen schönen Abend und konnten André eine große Freude bereiten. 
Am Samstag um 10 Uhr wurde es dann jedoch ernst. Nach der Auslosung begannen die Spiele, wobei schon vor dem ersten Ball über ein enorm starkes Teilnehmerfeld gesprochen werden konnte. Als Westbundmeister hatten die Wehrendorfer Herren jedoch einen kleinen Vorteil und wurden gesetzt. Trotzdem waren unter den 10 Mannschaften wieder 2 Berliner Topmannschaften mit von der Partie und im ersten Spiel ging es in der Gruppe dann auch gleich gegen den 8maligen Meister von Ananias/Berlin. Natürlich waren die heimischen trotz der bestmöglichen Aufstellung mit Philipp Siekmann, Daniel Mallek, André Nies, Björn Schulz, Fabian Strohschein und Stefan Seubert klarer Außenseiter und nach einigen unglücklichen Niederlagen lag man auch gleich mit 1:6 im Hintertreffen. Es sah also alles ganz nach der erwarteten Niederlage aus, doch dann kam die große Wende. Das Team um Kapitän Björn Schulz drehte mit unglaublichem Kampfgeist und Willen die Partie und führte vor dem Abschlussdoppel sogar mit 8:7. Hier unterlagen Siekmann/Nies dann zwar deutlich und trotzdem war gleich im ersten Gruppenspiel die Sensation perfekt. Gegen Mannschaften aus Bayern und Baden Württemberg konnte man diesen Auftrieb dann mitnehmen und beide Spiele gewinnen. Am Ende des Tages musste man trotzdem nochmal zittern, denn auch das Berliner Team konnte alle anderen Spiele für sich entscheiden, jedoch waren die Wehrendorfer am Ende im Spielverhältnis 2 Punkte besser und somit Gruppenerster. 
Bei den Damen mit Nadine Becker, Janina Köster, Vivien Hamke, Marleen Detering und Sophia Burre lief es hingegen etwas unglücklich. In einer 4er Gruppe verlor man das Auftaktspiel gegen Lauf aus Nürnberg, siegte dann gegen Berlin und somit kam es gegen Heeren Werve zum entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Dieses Spiel endete dann auch noch denkbar knapp mit 5:5, leider verpassten die Wehrendorferinnen aber den Einzug unter die letzten 4, denn das Spielverhältnis sprach am Ende für Heeren Werve. Somit mussten die Damen aus Wehrendorf in den sauren Apfel beißen und am Sonntag um die Plätze spielen. Die Wehrendorfer Jugend zeigte als klarer Außenseiter am ersten Tag eine durchaus ansprechende Leistung, wobei Miralem Sadiki am ganzen Turnierwochenende ohne Niederlage sein Team immer und immer wieder auf dem Weg hielt. Mit Gina Maria Grauthoff, Sebastian Niehaus und Kaan Güllü wurde die Mannschaft komplettiert. Außer Miralem sind alle anderen Spielerinnen und Spieler noch deutlich jünger und somit war schon die Teilnahme ein Riesen Erfolg. Trotzdem konnte die jungen Mannschaft am ersten Tag auch ein Spiel gewinnen und belegte am Ende der Platzierungsrunde am Sonntag einen tollen 7.Platz. Insgesamt nahmen 12 Teams in dieser Konkurrenz teil.
Nach den Gruppenspielen trafen sich alle Wehrendorfer zum gemeinsamen Essen, bevor man dann auf einer Leinwand das DFB Pokalfinale schaute. Auch hier sind sich fast alle Wehrendorfer seit Jahren einig und die Sympathien waren geschlossen auf Seiten der Borussia aus Dortmund. Entsprechend hatten die Wehrendorfer auch schwarz gelbe Trikots mit nach Karlsruhe gebracht. Leider sollte es am Ende nicht zum Sieg reichen und die Stimmung war nach Abpfiff etwas betrübt.
Am nächsten Tag war dieses aber wieder vergessen und für die Herren ging es im Halbfinale gegen Lichtenrade/Berlin mit dem ehemaligen 2.Liga Spieler (jetzt Regionalliga) Stürzebecker. Gegen ihn war natürlich sowohl im Einzel als auch im Doppel kein Kraut gewachsen, doch die Wehrendorfer suchten ihre Chance in den anderen Spielen und wieder spielte man sich als Mannschaft in einen Rausch und schaffte am Ende fast sensationell den Einzug ins Finale der Deutschen EK Meisterschaften. Schon jetzt waren natürlich alle Erwartungen übertroffen und trotzdem wollte man im Finale gegen Berkenroth/Wattenscheid nochmal alles geben. Auch diese Mannschaft war mit Spielern aus Verbandsliga nur so gespickt und wieder sollten die Wehrendorfer vom Papier der klare Außenseiter sein. Leider bestätigte sich dieses auch dann gleich zu Beginn des Spiels. Unglücklich musste man mit 1:2 aus den Doppeln gehen und dann jeweils beide Spiele im oberen Paarkreuz abgeben. Nachdem dann auch Björn Schulz trotz tollem Start noch verlor, hätten viele andere Mannschaften wohl schon aufgegeben, nicht so aber der CVJM Wehrendorf. Nies, Strohschein und Seubert gewannen und verkürzten auf 3:5 auch wenn dann Philipp Siekmann trotz einer riesen Leistung am gesamten Wochenende sein letztes Einzel zum 3:6 verlor. Überragend war dann das Spiel von Daniel Mallek. Er kämpfte seinen Kontrahenten aus der Verbandsliga nieder und Wehrendorf hatte wieder Hoffnung. André Nies verlor dann zwar auch ziemlich unglücklich nachdem er das Spiel wie schon zuvor Björn Schulz eigentlich unter Kontrolle hatte. Dadurch stand es also 4:7 wobei Björn Schulz bei einem Satzrückstand von 0:2 nochmal etwas zuzusetzen hatte und das Spiel zu seinen Gunsten drehte. In seinem letzten Spiel musste Fabian Strohschein dann in seine einzige Niederlage am Wochenende einwilligen und somit standen die Gegner kurz vor dem Titel. Stefan Seubert wollte dieses aber noch nicht akzeptieren und gewann deutlich in seinem letzten Einzel, wodurch dann also im Finale das Abschlussdoppel entscheiden musste. Hier hatten Siekmann/Nies gegen das wohl stärkste Doppel des Turniers jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Chance und somit verloren die Wehrendorfer das Finale denkbar knapp und nach toller Aufholjagd mit 7:9. Natürlich waren die ersten Minuten nach der Finalniederlage für alle Wehrendorfer extrem bitter und die Silbermedaillen unglaublich schwer, trotzdem legte sich die Enttäuschung auf der langen Fahrt in Richtung Vlotho und jedem wurde immer mehr bewusst, dass der CVJM Wehrendorf am Ende Vizemeister bei den Deutschen EK Meisterschaften geworden ist. 
Bei den Damen war am zweiten Tag nach dem unglücklichen Ausscheiden etwas die Luft raus und am Ende wurde es hier dann der 7.Platz.
Björn Schulz:" Es war wieder ein tolles Wochenende und die Vizemeisterschaft ist trotz der Finalniederlage einfach irre! Ein weiterer toller Erfolg in dieser mittlerweile unglaublichen und überragenden Saison!"

11.05.2014

Westbund - Mannschaftsmeisterschaften in Waldbröl


Am vergangenen Wochenende standen für den CVJM Wehrendorf die Westbund Mannschaftsmeisterschaften in Waldbröl statt. Bei diesen Meisterschaften ging es sowohl für die Jugend Mannschaft und auch für die Herren um die Qualifikation für die Deutschen EK Meisterschaften in Karlsruhe/Söllingen vom 17.5. bis 19.5.! In beiden Konkurrenzen wurde in 4er Teams gespielt, wobei die beiden Erstplatzierten beider Wettbewerbe das Ticket zur DM lösen konnten. Im Jugend Bereich schickten die Wehrendorfer mit Miralem Sadiki, Vivien Hamke, Maurice Nolting und Gina Maria Grauthoff eine gemischte Mannschaft ins Rennen. Bei insgesamt 4 gemeldeten Mannschaften wurden die Platzierungen in einer Gruppe ausgetragen. Da die Wehrendorfer in allen drei Spielen siegreich vom Tisch gehen konnten, ist man nach langer Zeit im Jugendbereich mal wieder Westbundmeister und gleichzeitig hat man dadurch auch die Qualifikation für die DM geschafft. Björn Schulz freute sich riesig über diesen Erfolg und hofft das solche Erfolge im Jugendbereich einen zusätzlichen Schub für den Nachwuchs und die Talente gibt.
Im Herrenbereich war schon vor dem ersten Match klar, dass es sich bei den 8 gemeldeten Mannschaften um ganz schwierige Aufgaben handeln wird. Viele Teams waren gespickt mit Spielern aus Landes-/ und Verbandsliga während die Wehrendorfer mit Philipp Siekmann, André Nies, Björn Schulz, Dirk Berges und Stefan Seubert an den Start gingen. Die Wehrendorfer kamen mit ihrem Rotationsprinzip sehr gut ins Turnier und gewannen Ihre Gruppe gegen die Teams aus Berkenroth, Hamm und Lüttringhausen überraschend souverän.
Da es in der zweiten Gruppe zwischen dem CVJM Gilsbach und dem Team von SRS ein Kopf an Kopf Rennen gab und am Ende sogar die einzelnen Satzergebnisse über den Gruppensieg entscheiden mussten, ging es für Wehrendorf im so wichtigen Halbfinale dann gegen den großen Favoriten von SRS. Als klarer Außenseiter ging der CVJM Wehrendorf in die Eingangsdoppel. Sowohl Siekmann/Nies als auch Seubert/Schulz kämpften sich aber ins Spiel und zur Überraschung vieler Zuschauer setzten sich die Wehrendorfer in beiden Spielen denkbar knapp jeweils mit 11:9 im Entscheidungssatz durch. Damit war das erste Ausrufezeichen gesetzt und der Traum von Karlsruhe lebte. Diese änderte sich auch nicht nach den beiden deutlichen Einzelniederlagen von André Nies und Philipp Siekmann. Gegen die beiden Topspieler des Gegners waren beide trotz aller Versuche letztlich chancenlos. Somit mussten Björn Schulz und Dirk Berges den Vorsprung wieder zurückholen. Im Spiel gegen seinen ehemaligen Trainer und Mannschaftskollegen, behielt Björn Schulz gegen Holger Bartram am Ende die Oberhand, wobei es wie immer ein sehr enges Match war und Bartram natürlich genau weiß, wie er gegen seinen ehemaligen Schützling spielen muss. Nach großem Kampf konnte dann auch Dirk Berges sein Match gewinnen und somit führte Wehrendorf wieder mit 4:2. Da Philipp Siekmann auch in seinem zweiten Einzel keine wirkliche Chance hatte und auch André Nies schon mit 0:2 in Rückstand lag, lagen die Hoffnungen auf dem unteren Paarkreuz mit Schulz und Berges. Schulz konnte mit seinem Spiel dann auch schon beginnen und es sah von Anfang an auch sehr gut für den Wehrendorfer Sportwart aus. Als sich Dirk Berges schon langsam auf sein zweites Einzel vorbereitete, schaffte André Nies in seinem Spiel einen unerwarteten Satzerfolg und damit eine herausragende Wende. Er glich wenig später sogar zum Satzausgleich aus und schaffte im Entscheidungssatz sogar die ganz große Sensation. Björn Schulz:"André hat sich in einen Rausch gespielt und einen überragenden Tischtennisspieler über Kampf und Willen in die Schranken gewiesen." Durch diesen Megaerfolg konnte Björn Schulz jetzt das Finalticket und die Qualifikation perfekt machen. Dieses tat er einige Minuten später dann auch souverän und der Jubel auf Seiten der Wehrendorfer kannte keine Grenzen. Die Teammitglieder lagen sich in den Armen und freuten sich schon jetzt auf die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Durch diesen völlig unerwarteten Erfolg und den Finaleinzug hatte man jetzt natürlich Oberwasser bekommen und jetzt sollte auch der Titel her. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und vielleicht auch etwas Übermut konnte man die Eingangsdoppel gegen den Endspielgegner aus Hamm nach Rückstand doch noch für sich entscheiden und ab dem Zeitpunkt sollte alles wie von selbst laufen. Besonders Philipp Siekmann zeigte in seinem Einzel herausragende Schläge und verhalf den Wehrendorfern zur deutlichen Führung. Am Ende hieß es dann sogar 6:0 für Wehrendorf und der Westbundpokal wurde in den Himmel gestemmt. Durch diese Erfolge werden die Wehrendorfer nun im Mai mit einer ganz großen Delegation nach Karlsruhe fahren, denn neben den Herren und der Jugend waren die Damen schon vorher automatisch qualifiziert. Man kann gespannt sein zu was die Wehrendorfer auch auf Bundesebene fähig sind.

Wichtige Termine:

25.-27.8. Westfälisches Tischtennisturnier in Vlotho

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